Effi Briest

Fontane, Theodor
Bestell-Nr V116
ISBN 978-3-15-006961-5
Seiten 348
Alter für die Oberstufe
4,60
7.50 SFr
Lieferstatus   noch wenige auf Lager

Produktbeschreibung

Nach einer behüteten Kindheit heiratet die 17-jährige Effi, dem Willen ihrer Eltern entsprechend, den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten, ein Jugendfreund ihrer Mutter, dem sie nach Kessin, einem kleinen Ort an der Ostsee folgt. In dem etwas unheimlich anmutenden Haus des Barons vereinsamt die junge, phantasievolle und lebhafte Effi, der es schwerfällt, in ihrer neuen Heimat Anschluss zu finden. Auch die Geburt ihrer Tochter kann sie nicht über ihre innere Vereinsamung hinwegtäuschen. Viel von ihrem Mann alleingelassen, geht Effi, der die Lüge eigentlich zuwider ist, fast gegen ihren Willen eine Liebesbeziehung zu dem neuen Bezirkskommandanten Crampas ein, der sie zuvor lange vergeblich umworben hatte. Diese eher leidenschaftslose Beziehung ist zu Effis Erleichterung beendet, als ihr Mann nach Berlin versetzt wird. Die Zeit in Berlin gestaltet sich harmonisch – bis Innstetten durch Zufall Briefe findet, die Crampas während der Kessiner Zeit an Effi geschrieben hatte.
Theodor Fontane (1819 – 1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben.

Effi Briest, über hundert Jahre alt und kein bisschen veraltet, ist zweifellos Fontanes bedeutendster Roman, den man den anderen großen Ehebruchromanen des 19. Jahrhunderts an die Seite stellen kann. Mit diesem mehrfach verfilmten Roman, der zugleich Liebesgeschichte und Beschreibung eines Gesellschaftszustandes ist, befindet sich Fontane auf der Höhe seiner Erzählkunst.
×